Die Entwicklungen im Internet haben in den letzten Jahren eine Fülle von Möglichkeiten hervorgebracht. Durch Dienste wie Facebook, Twitter, MSN und technische Entwicklungen wie Smartphones oder Ipods hat sich auch der Alltag von Kindern und Jugendlichen entscheidend verändert. Die Art der Kommunikation, das Lernen, die Kreativität, aber auch die Art, wie und wo sie sich treffen, sind durch diese neuen Möglichkeiten beeinflusst. Vielen dieser Entwicklungen können wir Erwachsenen positiv gegenüberstehen. Einiges verursacht aber auch Unsicherheit bis Angst. Lehrer, Eltern, aber auch Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind damit konfrontiert, dass Neue Medien in ihrem Arbeitsalltag Einzug halten. Als private Personen können wir uns diesen Entwicklungen entziehen, als Fachpersonen oder Eltern ist die Auseinandersetzung mit dem Thema jedoch unabdingbar.

 

Im Jahr 2008 begann ich mich im Rahmen meiner Arbeitsstelle in Aarau mit Neuen Medien auseinanderzusetzen. Für mich als Fachperson war klar, dass ich mir Wissen zum Thema aneignen muss: einerseits um mit meinen Jugendlichen im Kontakt zu sein und andererseits um sie in ihrem täglichen Gebrauch begleiten zu können. So entstand das Konzept zum Gebrauch von Social Communities in der Mobilen Jugendarbeit. Durch meine intensive Auseinadersetzung mit dem Thema folgten bald Workshops und verschiedene Einladungen, um anderen Fachkräften der Jugendarbeit Inputs zu geben. Heute verbinde ich meine Erfahrungen mit Wissen aus meinem CAS in Organisationsentwicklung, dem Social Media Marketing und einigen Weiterbildungen zum Thema.

 

Seit zwei Jahren habe ich im Rahmen der Kampagne netcity.org über 150 Primarschulklassen zu „Cyber-Agenten“ ausgebildet. Ich hielt Elternvorträge und begleitete verschiedene Stellen der Jugendarbeit im Umgang mit SocialMedia. Auf meinem Blog schreibe ich seit dem Herbst 2011 Beiträge zum Thema „SocialMedia und Jugendarbeit“.

 

Meine Kurse und Weiterbildungen sind keine technischen Einführungen und Erklärungen voller Fremdwörter. Ich bin selbst Anwender und spreche keine technisierte Sprache. Ich gebe zwar Infos zu Funktionen und Möglichkeiten von einzelnen Diensten, aber keinen „Computer-Support“. In der Philosophie von KOPF-STAND.ORG helfe ich Ihnen und Ihrer Stelle, einen Umgang mit Neuen Medien zu finden. Ich begleite Sie darin, Ihren Gebrauch zu reflektieren, fehlendes Wissen zu ergänzen und Ihr Engagement in SocialMedia sicher und Ihren Bedürfnissen entsprechend zu gestalten; sei es durch eine einfache Einführung oder die umfassende Erarbeitung eines Konzepts oder einer Social Media Policy.

 

  1. Sedano

 

 

 

Veröffentlichungen zum Thema

„EXPLIZIT –Fachmagazin Offene Jugendarbeit „, herausgegeben vom bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit in Österreich

zwei Artikel zu den Themen:

 

Einführung von Social Communities in der Offenen Jugendarbeit

 

Die sieben Basisprozesse einer Veränderung

INFO Animation No.21, herausgegeben vom DOJ Dachverband Offene Jugendarbeit

Ein Artikel zum Thema:

 

„Einführung von Social Communities in der Offenen Jugendarbeit“

Nutzungskonzept für Social Communities in der Mobilen Jugendarbeit

Nutzungskonzept SC – PDF, 561.0 KB